Danke, Koblenz!

Die Koblenzerinnen und Koblenzer haben ihren “Ersten Bürger” gewählt: Prof. Dr. Joachim Hofmann- Göttig lenkt ab dem 1. Mai 2010 die Geschicke unserer Heimatstadt. Als die Koblenzer Sozialdemokratie den Koblenzer und Staatssekretär einstimmig (!) für die Wahl vorgeschlagen und aufgefordert hatte für das Amt zu kandidieren, zeigte sich die Stärke der SPD an Rhein und Mosel: “Wenn wir alle wollen, können wir gemeinsam viel erreichen.”
Nach sieben anstrengenden Monaten des Wahlkampfes, in dem die SPD, gemeinsam mit der FBG und der “Wählerinitiative für Koblenz: Joachim Hofmann- Göttig zum Oberbürgermeister” (WI) für Hofmann- Göttig gekämpft hat, hat der Souverän gesprochen. Mit deutlicher Mehrheit haben sie Joachim Hofmann- Göttig als Nachfolger von Eberhard Schulte- Wissermann bestimmt.
“Ich bin dankbar und glücklich, dass der Vorstand der SPD Koblenz meinem Vorschlag seinerzeit einstimmig gefolgt ist und wir in einer starken Gemeinschaftsarbeit die Bürgerinnen und Bürger von Joachim Hofmann- Göttig überzeugen konnten”, so der Koblenzer SPD- Vorsitzende Christian Altmaier. “Die Mitglieder der SPD haben in vielen Stunden Termine für Hofmann- Göttig in den Stadtteilen organisiert, unterstützt von parteiungebundenen Bürgerinnen und Bürgern, somit kamen wir an die Menschen heran.”
Bereits als Erste hatten die Sozialdemokraten im März 2009 ihren Vorschlag den Koblenzerinnen und Koblenzern in der KUFA vorgestellt. Zusammen mit Amtsinhaber Eberhard Schulte- Wissermann und SPD- Fraktionschefin Marion Lipinksi- Naumann, stellte Altmaier den Kandidaten der Öffentlichkeit vor. Schon damals betonten SPD- Vorsitzender und Kandidat, dass es sich um eine unabhängige Kandidatur handeln werde, “die wir bewusst offen halten, um auch andere Unterstützer ins Boot holen zu können.”
Dies gelang Hofmann- Göttig, WI- Vorsitzenden Eckhard Kunz und SPD- Vorsitzenden Altmaier denn auch: Neben Karl- Jürgen Wilbert (HWK- Hauptgeschäftsführer a.D., CDU), Ursula Schwerin (FDP- Fraktionschefin a.D.) und Rudolf Schwerin (Beigeordneter a.D., FDP), sowie Detlef Knopp (Kulturdezernent, Bündnis90/Die Grünen), waren nicht nur prominente Unterstützer anderer Parteien vertreten, sondern es ergab einen Mischung aller Bürgerinnen und Bürger. Unternehmer wie die Architekten Alexander von Canal oder Jens J. Ternes zählten ebenso dazu, wie auch Gewerkschafter wie Ali Yener oder DGB- Chefin Gaby Weber und viele Menschen aus ganz Koblenz.
“Jetzt gilt es, getreu des Wahlspruches ‘Koblenz gemeinsam nach vorn’, die Arbeit ab Mai 2010 zu beginnen”, formuliert es Hofmann- Göttig. Hierbei werde er auch der unabhängigen Kandidatur treu bleiben und um breite Unterstützung sowohl im Stadtrat, als auch in der Bevölkerung werben. “Wir haben mit Eberhard Schulte- Wissermann einen hervorragenden Oberbürgermeister bereits gestellt, der ebenfalls sehr unabhängig mit allen Parteien im Rat zusammengearbeitet hat, insofern wird es für die Sozialdemokratie keine große Veränderung geben”, so Altmaier, “aber wir danken den Koblenzern, dass erneut einer von uns das Vertrauen als Oberbürgermeister ausgesprochen bekommen hat.”