Presse.Macht.Politik.

Medienberichterstattung im Rahmen der Oberbürgermeisterwahl. Hier ein Interview für den Südwestrundfunk “LandesSchau” vor dem Koblenzer Rathaus.
Schon zu meiner Schulzeit habe ich mich sehr für Zeitungen, Magazine, Radio und Fernsehen interessiert. Folgerichtig war ich auch seit den Zeiten auf dem Eichendorff-Gymnasium bei den Schülerzeitungen engagiert. Gestartet bei der “Little Schnurps”, dem Teil für die Klassen 5-7 am SEG, kam ich dann auf der Realschule Karthause zur “Greif zu!”. Darüber hinaus begann ich auch bei einem Projekt der Jugendkunstwerkstatt (JuKuWe) mitzuwirken, dem Magazin Magnetic - ein JugendKulturmagazin für Koblenz. Eine lange Zeit war ich auch als freier Mitarbeiter für eine Tageszeitung tätig.
Eigentlich war der Berufswunsch Journalist damit klar. Aber am Ende steuerte ich doch in Richtung Bank, was solideres eben. Doch die Begeisterung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist geblieben. Auch “Hinter die Kulissen” richte ich den Blick. Schon früh begann ich mich mit dem Thema “Presse&Macht.” auseiander zu setzen. Welche Macht hat “die Presse”. Insofern organisierte ich eine Veranstaltung der Jusos Rheinland-Pfalz mit dem Titel “Wie ehrlich sind die Medien”, die am 1. April 1999 stattfand. Hintergründiges aus dem Blätterwald und des Fernsehens wurde dort vorgertragen.
Die Macht der Medien, auch auf politische Entscheidungen ist groß. Selbst im kleinen kommunalpolitischen Alltag kann man dies bemerken. Insofern stimmt die Aussage von Bundeskanzler Gerhard Schröder, er brauche “BILD, BamS und Glotze”. Aktuelle Beispiele braucht man nicht lange suchen.
Auch wer welche Strippen im Verlagswesen, Radio- und Fernsehmarkt zieht. Leo Kirch - der gerade in meinen Anfängen als Redakteur viel Einfluss auf die Deutsche Medienlandschaft hatte - fasziniert. Wie es eine Person schaffen kann, derart stark einzuwirken in die Meinung der Menschen. Paradebeispiel ganz sicher die Sat.1-Sendung “Zur Sache, Kanzler”. Mit abgesprochenen Fragen für Helmut Kohl. Schwierig, schwierig, wie unabhängig die Presse so sein kann.
Doch auch Springer, WAZ & Co. Sie alle halten unterschiedliche Beteiligungen an einer Vielzahl an meinungsmachenden Medien. Wie viel Vielfalt bei dieser Konzentration übrig bleiben wird?
Spannend wird es, wenn am Markt nur ein großes Medium zu finden ist. Ich verfolge sehr aufmerksam, was sich so in den Zeitungen, Radiosendern und Fernsehprogrammen abspielt. Auch auf lokaler Ebene.
Daher empfehle ich dringend, sich stets eine zweite Meinung einzuholen und zu recherchieren. Das Internet bietet hier ja hervorragende Möglichkeiten! Auch mit Blick auf die Oberbürgermeisterwahl rate ich, sich immer mal wieder auf der Seite des unabhängigen Bewerbers um das Amt des Oberbürgermeisters einzufinden, denn dort steht oftmals mehr, als es irgendwo abgedruckt wird: www.hofmanngoettig.de