Wochenplan mit ohne Aufregung
Die Woche vom 11. Mai begann mit einem stressigen Montag. Nachmittags knubbelten sich die Termine. Der Hochschulausschuss der Stadt tagte in der funkelniegelnagelneuen Fachhochschule auf der Karthause. Es ist schon beeindruckend, was das Land Rheinland-Pfalz dort errichtet hat. Der Anbau und damit die Vollendung des Gesamtbauwerkes war zwar vom Bauherrn LBB pflichtgemäß abgeschlossen, aber Präsidentin Prof. Hentzler konnte uns den “Aktzeichensaal” der Architekten präsentieren, sowie weitere Räumlichkeiten aus unterschiedlichen Fachbereichen.
Danach traf ich mich mit SPD-Fraktionschefin Marion Lipinski-Naumann. Wir wollen zusammen in einem Radiospot für die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 werben. So entwickeln wir auch mit den Kreativen von Antenne 98,0 einen Funkspot, der mit der Ablehnung von Wahlen und der Politik in Berlin startet. Aufmerksamkeit erhalten! Hiernach sprechen Marion und ich direkt die Koblenzer an, dass die Wahl am 7. Juni 2009 die wichtigste Wahl für die Bürger ist. Darum bitten wir um das Vertrauen für die SPD. Hört sich gut an, zu hören 14 Tage vor der Wahl, 5 Mal am Tag!
Übrigens: Herzlichen Glückwunsch, Katrin!
Neben meiner täglichen Arbeit in der Bank, sind die Abende geprägt von den Vorbereitungen zum Wahlkampf. Die Produkte zur Wahl, wie etwa die Zeitung müssen fertig werden. Letzte Artikel und Fotos werden ausgewählt. Alle Ortsvereine sin berücksichtigt, die sich mit eingebracht haben.
Die Gesellschafterversammlung der Aufbaugesellschaft Koblenz mbH nimmt in ihrer Sitzung erfreuliche Zahlen entgegen. Andere Städte haben Probleme mit ihren stadteigenen Gesellschaften, die Stadt Koblenz geht sorgsam mit dem Kapital ihrer Bürgerinnen und Bürger um. Darüber hinaus gestalten wir damit noch die Stadt. So wird ein Anbau für das Stadttheater realisiert, endlich können die schönen Künste aus ihren beengten Verhältnissen ausbrechen: Es wird einen vernünftigen Ballettsaal geben! Das Land übernimmt 40% der Mietkosten, bis zum Herbst 2010 soll der Anbau realisiert sein. Gute Nachrichten für Koblenz!
Der Samstag beginnt sehr früh. Nicht wie ein Wochenende. Wir treffen uns um 8 Uhr zum Aufhängen der Wahlplakate bei Hans-Werner Schaab im Hof. Auch ohne Kaffee ist das Team der SPD Metternich motiviert und wir halten uns an die Vorgaben des Orndungsamtes. Später dann werden die Spitzenkandidaten plakatiert. Hierzu kommen Marion und Fritz mit einem LKW und ich fahre mit David im Auto andere Stellen an. Koblenzer Stadtteile ohne eigene Ratskandidaten werden damit versehen, ich denke dies ist vernünftig und wir werden als SPD damit gut rüber kommen.
Nebenbei beginnen die Infostände zur Wahl. Mein eigener Ortsverein steht vor dem EDEKA Goerzen, begrüßt jeden Einkäufer mit einer Rose. Die SPD Karthause ist im Einkaufszentrum Berliner Ring. Nach dem Plakatieren versuche ich beide zu besuchen.

Leidenschaftliche Wahlkämpfer in Aktion: Ratskandidat Eberhard Stahl, Katharina Süß und Monika Altmaier (v.l.n.r.) im Gespräch mit den Bürgern von Metternich.
Um 14 Uhr habe ich im Namen der SPD Koblenz zur BUGA-Konferenz geladen. Pünktlich kommt der BUGA-Bus der KEVAG und wir fahren mit vielen Interessierten zu den BUGA-Baustellen. Dagmar Barzen, die Präsidentin der SGD Nord und Berthold Stückle von der BUGA2011 Koblenz GmbH sind mit an Bord. Unsere Gäste sind sehr interessiert an der BUGA und begeistert von den Verwanldungen in Koblenz.

Im Blumenhof werden bereits erste Pflanzungen für die BUGA2011 vorgenomen.
Wenn ein Ortsverein der SPD Jubiläum feiert, ist es meistens ein Großes! Denn die Sozialdemokratie existiert seit mehr als 140 Jahren und kann auf ihre Geschichte Stolz sein. Die SPD hat niemals ihren Namen geändert und sich auch in schwierigsten Zeiten nicht verändern müssen. In diesem Sinne war es mir eine Freude und Ehre zugleich, dem SPD-Ortsverein Rübenach zum 90. Geburtstag gratulieren zu dürfen.
Gemeinsam mit Joachim Hofmann-Göttig, den ich zuhause abholte, fahre ich zur Festveranstaltung. Der Männerchor Rübenach singt zuerst, hierbei kann ich feststellen, dass mein allererster Zahnarzt Dr. Bernhard Grimsehl, ich nannte ihn immer “Dr. Wackelzahn”, dort als Chorleiter aktiv ist. Sooo klein ist Koblenz! Was für eine schöne Anekdote für meine Worte zum Jubiläum. Hier in Rübenach bei der SPD sind auch alle Generationen vertreten und es wird darauf geachtet, dass man miteinander den Stadtteil gestaltet und neuen Leuten Chancen gibt. Das finde ich gut.

Gratulierten Marion Lipinski-Naumann (6.v.l.) zum 90. Geburtstag - ihres Ortsvereins: Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (4.v.l.), Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann (rechts) und natürlich auch ich.