3 years ago – 8.5.2009

Was in der Woche so geschah: 27. April bis 3. Mai - vom Mittelrhein bis ins Ruhrgebiet

Die Zeit rast. Das kann man festhalten. Jetzt naht schon wieder der 1. Mai und somit kommt der Sommer und man muss auch schon an die ersten Weihnachtsgeschenke denken. Nun erst einmal der Reihe nach.

Montags beginnt die Woche entweder mit einer Fraktionssitzung oder einem Haupt- und Finanzausschuss. Hier fließen alle Ergebnisse der Ausschüsse der Stadt zusammen und wir bereiten die Sitzung des Stadtrates vor. Endlose Tagesordnungspunkte, viel Gesprächsbedarf, oftmals geht es an der Sache vorbei aber zum guten Schluss finden die politischen Mitbewerber noch den rechten Weg zum guten Ergebnis.

Am Dienstag besuche ich einen alten Freund, einen, mit dem ich die ersten Schritte in der Politik gemacht habe: Hans-Werner Schaab. Wir sprechen über Gott und die Welt, was uns so bewegt und ich freue mich über seine Zusage, sowohl im Ortsverein der SPD Metternich wieder aktiv zu werden, als auch beim Koblenzer Jugendtheater e.V. seine Erfahrung und sein kulturelles Wissen mit einzubringen. Als pensionierter Lehrer hat er ja jetzt Zeit. Schön, dass er sie so sinnvoll nutzen wird.

Wenn jemand 100 Jahre alt wird, dann muss man auch gratulieren. So verbringe ich meine Mittagspause etwas früher, fahre zum Hoefer-Bäcker in den Gewerbepark Nord und gratuliere Wilfried und Christian Hoefer zum Jubiläum. Beide sind Metternicher Jungs und Vater Wilfried kenne ich schon länger und besser als den Sohn, der jetzt, etwas jünger als ich, in den Betrieb mit einsteigen will. Mit beiden komme ich gut klar, wenngleich sie auf der anderen politischen Seite stehen. Der gegenseitigen Wertschätzung für die Arbeit schadet dies nicht. Im Gegenteil. Herzlichen Glückwunsch, 100 Jahre Hoefer-Bäcker. Meistens frisch & lecker ;-)
Nachmittags kann ich selbst Hand anlegen. An einen Spaten. Zwei Metternicher Jungs entscheiden sich für ihre Zukunft in Koblenz zu bleiben und werden Betreiber des BowlingCenters “PinUp!”, was ab Oktober im Metternicher Feld eröffnet. Heute machen wir den Spatenstich, gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann. Ich wünsche Daniel Vukovic und Christian Scheid alles Gute und auf gutes Gelingen ihrer Projekte.
Abends komme ich dann mit Präsidium und Vorstand der Koblenzer SPD zusammen, eine Arbeitssitzung mit Blick auf das Superwahljahr 2009. Es liegt noch eine Wegstrecke vor uns, aber wir haben das gemeinsame Ziel eines starken SPD-Ergebnisses vor Augen!

Nach dem donnerstags der Werkausschuss Koblenz-Touristik getagt hat, bereite ich mich mit Freunden auf den “Tanz in den Mai” vor. Ausgiebig feiern wir, gehen gemeinsam ins Palais, dort hat ein Freund eine Fete organisiert. Später am Abend oder doch früh am Morgen gehe ich dann nach Hause.

Denn am 1. Mai muss ich früh aufstehen: DGB-Demo. Natürlich gehe ich zu Fuß in die Stadt, marschiere gemeinsam mit der Spitze der SPD Koblenz und unserem unabhängigen Oberbürgermeisterkandidaten Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig zum Münzplatz. Im Anschluss an die DGB-Kundgebung fahre ich mit Freunden ins Brohltal und dort mit der Schmalspurbahn einmal das Brohtal hoch und wieder runter. Ein wunderschöner Tag klingt bei Freunden im Garten aus.

Der Samstag bereitet mir die Freude, die neue Blüten- und Weinkönigin begrüßen zu dürfen. Im Café Hahn veranstalten die Heimatfreunde aus Güls einen Empfang, zu dem ich mit Joachim Hofmann-Göttig komme. Es reihen sich viele gute Gespräche an und irgendwann verabschiede ich mich und treffe meine Eltern auf dem Jesuitenplatz zu unserem samstäglichen Gespräch bei Heike. Richtig schön ist es, denn die Sonne scheint, ein herrliches Wochenende.

Für den Sonntag steht ein Ausflug ins Ruhrgebiet an. Meine Schwester hat mich eingeladen zur Premiere der Ruhrfestspiele nach Recklingshausen zu kommen. Das “Bridge-Project” bringt den “Kirschgarten” auf die Bühne - in englischer Sprache. Es ist schon beeindruckend, echte Weltstars wie Ethan Hawke (Foto) auf der Bühne zu sehen. Auch unser Bundes-Horst mit seiner Frau Eva ist dabei, wie auch DGB-Chef Michael Sommer und viele Größen der Bundes- und Landespolitik - aber eben aus NRW. Künstler aus Hamburg haben nach dem Krieg im Ruhrgebiet ihre Kunst dargeboten, dafür Kohle bekommen um ihr Theater an der Elbe zu beheizen. So entstand ein Kulturfestival, welches sicherlich deutschlandweit Beachtung findet. Mein erster Besuch dort, wird sicherlich noch weitere nach sich ziehen. Mir hat es wirklich gut gefallen. Danke, Manou! Da ich mir Montag Urlaub genommen habe, verbringe ich die Nacht in Essen und fahre dann gemütlich in die neue Woche über Düsseldorf und Köln. Bei Sonnenschein. Wie herrlich!